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Suchtipps und Umgang mit Fundtieren Ausführliche Suchtipps im Fall des Verschwindens und/oder Tipps im Umgang mit Fundtieren.

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Alt 01.08.2009, 15:52   #1
Grizzly
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Standard Raum Düsseldorf - trauriges Thema aber gute Idee

aus Geliebte Katze 8/2009

auf der Internetseite www.ttaa-deutschland.de gibt es nun die Rubrik Düsseltier, in der zukünftig alle tödlich verunfallten Haustiere aus dem Raum Düsseldorf vorgestellt werden, denen kein Halter zugeordnet werden kann.

Zu diesem Zweck wurde das Düsseldorfer Stadtreinigungsunternehmen mit einem Chip-Lesegerät ausgestattet, dieses liest dann den (hoffentlich vorhanden) Chip aus und gibt die Daten auch an bekannte Tierdatenbanken weiter.

Ich finde, eine sehr gute, und nachahmenswerte Idee. Das würde so manchem Tierhalter ein paar traumatische Erlebnisse bei der Suche nach seinem Haustier ersparen.
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Alt 01.08.2009, 15:54   #2
Knurrhahn
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Stimmt, ist eine gute Idee. Lieber die traurige Gewissheit, als immer weiter suchen.
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Alt 01.08.2009, 15:58   #3
Grizzly
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Zitat:
Zitat von Knurrhahn Beitrag anzeigen
Lieber die traurige Gewissheit, als immer weiter suchen.
nicht nur das.

Ich selber habe schon gelesen, dass, wenn du wissen willst, ob dein Tier eventuell tödlich verunglückt ist, du in den Bauhof kannst, und zu den Containern geführt wirst, wo die Tiere "aufbewahrt" werden. Ich wüsste nicht, ob ich einen solchen Container öffnen könnte.

Nur, gechippt muss das Tier halt sein, ansonsten nutzt auch diese Idee nicht viel.
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Alt 01.08.2009, 16:08   #4
Knurrhahn
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Zitat:
Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen
nicht nur das.

Ich selber habe schon gelesen, dass, wenn du wissen willst, ob dein Tier eventuell tödlich verunglückt ist, du in den Bauhof kannst, und zu den Containern geführt wirst, wo die Tiere "aufbewahrt" werden. Ich wüsste nicht, ob ich einen solchen Container öffnen könnte.
Oh nein.

Zitat:
Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen
Nur, gechippt muss das Tier halt sein, ansonsten nutzt auch diese Idee nicht viel.
Ja, hatte ich beim letzten TA Besuch glatt vergessen. Pelle sollte gechipt werden, er hat nur eine Täto.
Dabei habe ich extra vorher noch angerufen und darum gebeten, dass es sofort notiert wird, falls ich es vergesse.
Wofür haben die eigentlich ihren Computer.
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Alt 01.08.2009, 21:04   #5
silbertabby
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Ich hatte zwar nie Freigänger, aber ich könnte mir vorstellen, dass selbst diese schlimme Gewissheit besser zu ertragen ist als Ungewissheit ... Von daher hoffe ich, dass diese gute Idee auch in anderen Städten und Gemeinden aufgegriffen wird.
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Alt 01.08.2009, 22:24   #6
Bea
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Zitat:
Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen
nicht nur das.

Ich selber habe schon gelesen, dass, wenn du wissen willst, ob dein Tier eventuell tödlich verunglückt ist, du in den Bauhof kannst, und zu den Containern geführt wirst, wo die Tiere "aufbewahrt" werden. Ich wüsste nicht, ob ich einen solchen Container öffnen könnte.

Nur, gechippt muss das Tier halt sein, ansonsten nutzt auch diese Idee nicht viel.
Selbst diese Möglichkeit gibt es nicht so oft.

Während meiner aktiven Sonnysuche hatte ich im Abstand bei den zuständigen Strassenmeisterein, Autobahnmeistereien und bei der letztendlich zuständigen Tierkörperbeseitungsanstalt angerufen. Innerhalb von drei Monaten war keine einzige Katze "angeliefert" worden.
Wohin bitteschön verschwinden die Unfallopfer?

Die Idee Düsseltier ist gut, ich befürchte nur sie wird nicht viele Nachahmer finden.
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Alt 02.08.2009, 08:17   #7
Grizzly
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Zitat:
Zitat von Bea Beitrag anzeigen
Die Idee Düsseltier ist gut, ich befürchte nur sie wird nicht viele Nachahmer finden.
kann sein.

Andererseits, und das klingt jetzt ziemlich böse, dennoch ist es für mich nicht unvorstellbar: vielleicht hat ja dann auch so ein Kostenrechner die Idee, dem "Besitzer" eine "Entsorgungsgebühr" zu berechnen
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Alt 02.08.2009, 08:36   #8
russian
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Zitat:
Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen
Andererseits, und das klingt jetzt ziemlich böse, dennoch ist es für mich nicht unvorstellbar: vielleicht hat ja dann auch so ein Kostenrechner die Idee, dem "Besitzer" eine "Entsorgungsgebühr" zu berechnen
wäre nicht zu begrüßen Astrid, aber ich würde es sogar zahlen, wenn ich durch solche Möglichkeiten Gewissheit über das Schicksal meines Tieres hätte.
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Alt 02.08.2009, 09:46   #9
wurmjäger
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Zitat:
Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen
Andererseits, und das klingt jetzt ziemlich böse, dennoch ist es für mich nicht unvorstellbar: vielleicht hat ja dann auch so ein Kostenrechner die Idee, dem "Besitzer" eine "Entsorgungsgebühr" zu berechnen
So böse klingt das für mich nicht mal. Und vielleicht wäre das sogar zu begrüßen, denn wo Geld mit im Spiel ist, sind Menschen viel aufmerksamer und gewissenhafter. Leider. Ist aber so.

Beim TA muß ich ja auch ein evlt. Einschläfern nach einem Unfall meiner Katze bezahlen.

Wenn man seine Katze verzweifelt sucht, dann ist man plötzlich zu Schritten und Handlungen fähig, die vorher indiskutabel erschienen. Und in sofern finde ich diese Idee nicht schlecht. Und wenn sie auch nur einem einzigen verzweifelten Besitzer Gewissheit bringt.





Zitat:
Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen
Ich selber habe schon gelesen, dass, wenn du wissen willst, ob dein Tier eventuell tödlich verunglückt ist, du in den Bauhof kannst, und zu den Containern geführt wirst, wo die Tiere "aufbewahrt" werden. Ich wüsste nicht, ob ich einen solchen Container öffnen könnte.
Und ich muß ehrlich sagen, an einem gewissen Punkt wäre ich sogar dazu fähig oder bereit gewesen.
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Liebe Grüsse von Regina und
Mirco unvergessen & Romeo und Tigger für immer im Herzen
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Durch meines Geistes weite Auen, als ob sie dort zuhause sei, strolcht eine Katze, wild und frei. (Baudelaire)
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Alt 02.08.2009, 09:49   #10
Mime
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Egal ob Gebühr oder nicht, alleine die Gewissheit zu haben ist unbezahlbar!!!

@ Bea: viele überfahrene Tiere verschwinden völlig natürlich: Füchse!
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KatZja und die 5,5 Heidjer Jungs Churchill, Emil, Conrad, Higgins und der kleine König Arthur mit Pablo, dem Praktikanten......Sternchen Oskar, Tabsy, Mime, Suse, Emily, Hoolie, Mog und das extra kleine Sternchen Arni immer dabei
Die Jungs grüßen ihre Patentanten
Friede, Freude, Blümchenkäse
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Alt 02.08.2009, 09:52   #11
wurmjäger
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Zitat:
Zitat von Mime Beitrag anzeigen
Egal ob Gebühr oder nicht, alleine die Gewissheit zu haben ist unbezahlbar!!!
Knapp auf den Punkt gebracht und so wahr.
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Alt 02.08.2009, 10:14   #12
cockatiel
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Zitat:
Zitat von Mime Beitrag anzeigen
Egal ob Gebühr oder nicht, alleine die Gewissheit zu haben ist unbezahlbar!!!
Dem kann ich nur zustimmen!

Wir waren letztes Jahr auch froh, dass eine Bekannte nach Wochen doch noch die Nachricht bekam, dass ihre Katze unweit des Zuhause überfahren wurde. So kann man wenigstens abschließen (kann man das so sagen?) und muss sich nicht bei jeder Katze wieder fragen, ob sie es ist....

Wir haben hier in Solingen ja mittlerweile eine Tiersuche Seite, auf der alle gesuchten und gefundenen Katzen eingetragen werden können. Unter anderem auch die, die überfahren wurden. Damit konnte schon mancher wenigstens erfahren, dass die geliebte Katze einem Auto zum Opfer fiel.
__________________
Es grüßen die Solinger Klingenkatzen und Angelika

Blacky und Tina für immer im Herzen
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Alt 02.08.2009, 12:38   #13
Halla
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Ich finde das eine gute Idee!

Ich arbeite bei einem kommunalen Entsorger und kann zum Verschwinden von toten Tieren aus der Praxis berichten:

Es passiert immer wieder, dass Passanten, Anwohner usw. ein totes Tier in den nächsten Mülleimer werfen. Egal ob in die Restmülltonne oder in die Biotonne.

Liegt so ein Tier in der Restmülltonne, sehen es auch unsere Kollegen, die die Tonnen leeren, so gut wie nie. Das liegt daran, dass die Männer - schon allein wegen des enormen Zeitdrucks, unter dem sie auch bei uns arbeiten - kaum in die Tonnen sehen, bevor sie die "Pötte" in die Schüttung des Fahrzeugs heben. Die Leerung geschieht vollautomatisch. Was schließlich alles im Müllwagen ist, sieht allerhöchstens nochmal der Mensch, der hoch oben in der Müllverbrennungsanlage in einer Kanzel sitzt, um die Verbrennungsabläufe zu überwachen. Von dort wissen wir, dass immer wieder tote Tiere im Müll landen. Ich könnte sehr unschöne Geschichten erzählen...

Anders sieht es mit der Biotonne aus. Es gibt (leider) oft Menschen, die tote Tiere in die nächste Biotonne werfen. Das können eigene Haustiere sein (passiert gar nicht so selten), aber auch tote Kaninchen, Raubvögel, Tauben, Frettchen, Ratten usw.

Diese Tiere kommen nach der Tonnenleerung mitsamt dem Biomüll über ein Fließband. Fließband deshalb, weil die Bevölkerung immer wieder achtlos Sachen in die Biotonnen wirft, die dort nicht reingehören. Windeln von Babies oder aus der Altenpflege zum Beispiel. Unsere Kollegen sortieren diese "Fehleinwürfe" dann per Hand aus, damit aus dem Bioabfall schließlich auch guter Kompost gemacht werden kann.

Unsere fünf Kollegen am Kompostwerk sind allesamt Tierfreunde (ich kenne sie seit Jahren persönlich) und es geht ihnen immer besonders nah, wenn sie ein Haustier finden. Einer unserer Kollegen (er hat drei Kater und einen Hund) nimmt manchmal eins dieser Tiere mit begräbt es dann irgendwo in einem Wald. Das macht er freiwillig - er kann das einfach nicht ertragen.

Die Idee mit dem Einlesen der Chips werde ich übernächste Woche unserem Oberchef vorschlagen. Dann ist er aus dem Urlaub zurück. Mal sehen, ob ich da was anleiern kann - ich versuche jedenfalls alles!

Danke für die Info, Astrid !

Viele Grüße
Mahte
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